22. Juni 2017

"Verhaltensauffällige sind nicht geistig behindert"

In vielen heilpädagogischen Sonderschulen des Kantons Zürich bietet sich heute das folgende Bild: Neben geistig behinderten Kindern, die schon immer diesen Schultyp besucht haben, finden sich häufig auch schwer geistig und mehrfachbehinderte Kinder. Dies ist verständlich, haben doch auch sie ein Recht auf Bildung und Förderung.
Herausforderung für die Heilpädagogik, NZZ, 22.6. Gastkommentar
von Riccardo Bonfranchi

Zürcher Gemeinderat wehrt sich gegen Laubers Neuorganisation

Stadtrat Gerold Lauber steht in Zürich zwar der grössten Schweizer Schulgemeinde vor. In dieser Funktion aber hat er kaum etwas zu sagen. Seit 2005 sind in allen Schulen Schulleiter tätig, und die Geschäfte führen sieben Schulpflegepräsidenten mit ihren Schulpflegern, die vom Volk gewählt werden. Lauber ist lediglich für die Finanzierung der Schulen zuständig – und auch da vom Gesamtstadtrat und vom Gemeinderat abhängig. Dies wollte der Vorsteher des Schul- und Sportdepartements ändern. Die heute neun Schulbehörden, die nebeneinander auf der gleichen Hierarchiestufe stehen, hätten in einer zentralen Schulpflege zusammengefasst werden sollen. Lauber wäre in diesem Gremium mit den sieben Schulpflegepräsidenten präsent gewesen und hätte als Stadtrat den Vorsitz gehabt.
Lauber scheitert mit Schulreform, NZZ, 22.6. von Corsin Zander

Maire-Hefti neu EDK-Vize

Die kantonalen Erziehungsdirektorinnen und Erziehungsdirektoren haben an ihrer Plenarversammlung vom 22. Juni 2017 in Bern die Neuenburger Staatsrätin Monika Maire-Hefti zur Vize-Präsidentin der EDK gewählt.
Monika Maire-Hefti (SP) ist seit Januar 2016 Präsidentin der Westschweizer EDK, Bild: Kanton Neuenburg
Monika Maire-Hefti wird Vize-Präsidentin der EDK, Quelle: EDK, 22.6.

21. Juni 2017

Keine Prüfungen an Hitzetagen

Das Basler Erziehungsdepartement empfiehlt, an Hitzetagen keine Prüfungen abzuhalten. Der Unterricht solle nach Möglichkeit nach draussen verlegt werden, zum Beispiel ins Schwimmbad. 

Die Administration sieht sich also genötigt, den Lehrern Anweisungen zu erteilen, wie man mit der Hitze umzugehen hat. Lange zuvor angesagte Prüfungen einfach am Prüfungstag zu streichen, finde ich nicht fair gegenüber den Schülern, die sich darauf vorbereitet haben. Die Idee mit dem Schwimmbad tönt verlockend: Bei jeder Gelegenheit die Segel zu streichen und die Schule auf soft mode umzuschalten, finde ich aber nicht fördernd. Besonders auch dann, wenn man bedenkt, dass der beste Ort zum Ausstehen von Hitze das Schulhaus selbst ist. (uk)
Schulen sollen an Hitzetagen Prüfungen vermeiden, Basler Zeitung, 21.6.
Schule auch bei 30 Grad, Berner Zeitung, 21.6.

20. Juni 2017

Sonderschulen mit Konvention vereinbar

Der Artikel (in der TZ vom 15.5.) suggeriert, dass Kinder mit einer Behinderung in der Schweiz einen bedingungslosen Anspruch auf den Besuch einer Regelschule hätten, dies in Folge der vor drei Jahren ratifizierten UNO-Behindertenrechtskonvention. Gemäss dieser müssen «die Vertragsstaaten ein integratives Bildungssystem für Menschen mit Behinderungen auf allen Ebenen gewährleisten.» Für die Autoren des Artikels ist damit klar, dass beispielsweise auch Kinder mit Trisomie 21 Regelklassen besuchen sollten und das Führen von Sonderschulen oder Kleinklassen konventionswidrig ist. 
Sonderschulen mit Konvention vereinbar, Thurgauer Zeitung, 20.6. Leserbrief von René Walcher

"Lehrplan kommt sowieso"

Die Gegner des Lehrplans 21 stehen mit ihren Volksinitiativen für mehr politische Mitbestimmung in Lehrplanfragen auf verlorenem Posten. Erst im Mai haben die Solothurner die Volksinitiative «Ja zu einer guten Volksschule ohne Lehrplan 21» mit einer Zweidrittelmehrheit bachab geschickt. Im Februar scheiterte eine ähnliche Initiative im Aargau, und bereits früher haben die Landsgemeinde von Appenzell Innerrhoden und die Stimmberechtigten in Schaffhausen und im Thurgau ähnlich votiert.
Gegner des Lehrplans 21 bleiben chancenlos, NZZ, 20.6. von Walter Bernet

11 Prozent Männer

Im Schuljahr 2016/17 unterrichten an den Aargauer Schulen insgesamt 8702 Lehrpersonen 74 024 Volksschülerinnen und -schüler in 4002 Schulklassen.
Stark untervertreten: Nur 11 Prozent der Aargauer Primarlehrpersonen sind Männer, Aargauer Zeitung, 20.6.

19. Juni 2017

Herausforderung Mobbing

Jedes zehnte Kind wird in der Schule ausgeschlossen, ausgelacht und fertiggemacht. Für die Basler Lehrerinnen und Lehrer ist das eine grosse Herausforderung. Doch es gibt Programme, um Mobbing zu stoppen. Man muss es nur wollen. 

Mobbingopfer erkranken häufiger an Depressionen, Bild: Hans-Jörg Walter
Gefangen in der Auslachklasse, Tageswoche, 19.6. von Andrea Fopp

Immersionsfach Geschichte

«Immersion» lautet zurzeit eines der neudeutschen Schlagworte der Reformpädagogen. Hinter der Idee des Immersionsunterrichts steht die Auffassung, man lerne eine Fremdsprache viel besser, wenn man sich mit ihr, neben dem eigentlichen Fremdsprachenunterricht, in möglichst vielen Situationen auseinandersetze. In Bezug auf das Englische findet dies im täglichen Leben, etwa bei der Arbeit am Computer oder beim Anhören der weltweit dominanten englischsprachigen Musik, statt. So weit, so gut. Seit einigen Jahren wird diese Lernsituation auch im Schulunterricht in ausgewählten Fächern genutzt. Neben Mathematik, Physik, Biologie, Wirtschaft und Recht ist es das Fach Geschichte, das in einer immer grösseren Zahl von Schulen nicht mehr deutsch, sondern englisch unterrichtet wird. Das kann nicht unwidersprochen bleiben.
Geschichte auf Englisch - eine Kritik, St. Galler Tagblatt, 19.6. von Mario Andreotti

Zürcher Kantonsrat lehnt Lehrplan-Initiative ab

Das Volk und der Kantonsrat sollen beim Lehrplan keine Mitsprache erhalten: Das Zürcher Parlament hat die Initiative «Lehrplan vors Volk» aus SVP- und rechtsbürgerlichen Kreisen deutlich abgelehnt. An der heutigen Aufgabenverteilung und den Kompetenzen des Bildungsrats solle nichts geändert werden.
Mit 113 zu 56 Stimmen lehnt der Rat die Initiative ab. Bild: Keystone
Kantonsrat lehnt "Lehrplan vors Volk"-Initiative ab, Landbote, 19.6.

18. Juni 2017

Richtiger Entscheid der Thurgauer

Die Entscheidung kam überraschend – und sie ist richtig. Der Thurgau hat diese Woche beschlossen, am Französisch in der Primarstufe festzuhalten. Erst Anfang Mai hatte sich der Grosse Rat noch für die Abschaffung ausgesprochen. Die Kehrtwende macht Sinn, denn es ging um mehr als das Frühfranzösisch, um mehr als den Sprachenstreit. Es ging darum, ob Sonderlösungen an den Schulen noch zeitgemäss sind. Die Thurgauer, vor Wochen noch als «die Unbeugsamen» betitelt, gaben gleich selbst die Antwort: Nein! Die Kantone sollen keine Bildungsinseln mehr sein. Die Schulen, einst Vorzeigekind des Föderalismus, sind zu Vorreitern der Einheit geworden.
Kehrtwende im Streit um Frühfranzösisch ist richtig, Aargauer Zeitung, 17.6. Kommentar von Yannick Nock

Rechtschreibung ist Schlüsselkompetenz

Christian Stang, 42 Jahre, begeisterte sich schon als Junge für Wörter, Regeln und Interpunktionen. Im Alter von 16 Jahren stieß er auf einen Fehler in einem Rechtschreibnachschlagewerk – und bekam später das Angebot, selbst mal ein Buch zum Thema Zeichensetzung zu schreiben. Eigentlich ist Stang Postbeamter. Vor sechs Jahren wurde er an die Universität Regensburg abgeordnet. Dort berät er in der Orthografie- und Normberatungsstelle Studenten und Universitätsbedienstete zu Rechtschreibung, Grammatik und zu Normen.
"Kein Notenabzug für Rechtschreibfehler? Das falsche Signal", Welt, 8.6. von Mareike König

Fehler bei der Bildungsharmonisierung

Seit gut zwei Monaten leitet Beat Lüthy das Baselbieter Amt für Volksschulen (AVS), zuvor war er Schulleiter in Sissach. Mit der «Schweiz am Wochenende» spricht er über die Baustellen Harmos, Lehrplan und Frühfremdsprachen. Und er erklärt, warum ihm die Politik zuweilen ein Dorn im Auge ist.
Nach 14 Jahren als Schulleiter leitet Lüthy neu das AVS, Bild: Nicole Nars-Zimmer
"Vertrauen in die Schule ist weg", Schweiz am Wochenende, 17.6. von Hans-martin Jermann und Leif Simonsen

No-Blame-Approach gegen Mobbing

«Julian ist eine fette Sau», stand auf dem Zettel, der in der dritten Klasse herumgereicht wurde. An solche Sticheleien kann sich jeder von uns erinnern – das gehört zum Schulalltag. Aber bei Julian S.* geschah es fast jeden Tag. Über drei Jahre hinweg.
"Alle plagen mich, wirklich alle", Basellandschaftliche Zeitung, 16.6. von Michael Baumann

Baselbieter wollen keine Sammelfächer

Nachdem sich das Stimmvolk deutlich gegen Sammelfächer ausgesprochen hat, will sie der Bildungsrat nun durch die Hintertür wieder einführen. Unterstützt wird er dabei vom Regierungsrat, der sich gegen die Motion von Pascal Ryf (CVP, Oberwil) ausspricht. Er tut dies mit dem Argument, die Motion würde die bereits erfolgte Planung über den Haufen werfen und dem Ziel zuwiderlaufen, Ruhe in den Schulbetrieb zu bekommen.
Motion bringt die nötige Ruhe, Basler Zeitung, 16.6. Leserbrief von Felix Hoffmann

Umstrittene Stundentafel in Baselland

Der Bildungsrat erhält nochmals eine Gelegenheit, in der Frage der umstrittenen Gewichtung der naturwissenschaftlichen Fächer und der Geschichte in den Baselbieter Sekundarschulen über die Bücher zu gehen. Der Landrat hat gestern beschlossen, die Motion von Pascal Ryf (CVP) erst in zwei Wochen zu behandeln. Mit der Motion würde der Bildungsrat dazu verpflichtet, Promotionsfächer in der Stundentafel mit mindestens zwei Lektionen wöchentlich zu gewichten. In der gewonnenen Zeit soll nun versucht werden, einen Kompromiss zu suchen. Der Bildungsrat hat eine Stundentafel verabschiedet, die für die Fächer Physik, Chemie, Biologie, Geografie und Geschichte nur gerade je eine bis eineinhalb Stunden wöchentlich vorsieht.
Der Ball liegt wieder beim Bildungsrat, Basler Zeitung, 16.6. von Thomas Dähler

Knutschverbot auf Pausenplatz

Die Walliser Schul­gemeinde Stalden geht gegen ­turtelnde Schüler vor. Schmusen ist tabu. Die Schule hat per Hausordnung ein Kussverbot verhängt. Wörtlich heisst es im Reglement: «Auf dem gesamten Schulareal wird nicht geknutscht.»
Knutschverbot auf dem Pausenplatz, Sonntagszeitung, 18.6. von Nadja Pastega

Neuer "Schweizer Weltatlas"

Lehrer Roger Fässler fasst sich kurz: Die Bilder von der Berner Matte, die er zeigt, machen den Schülerinnen und Schülern der ersten Sekundarklasse im Zürcher Schulhaus Leutschenbach klar, worum es geht: Hochwasser als Folge von Starkregen ist das Thema der Geografie-Lektion. Eine ungewöhnliche Stunde. TV-Kameras, Fotografen und Journalisten mit Notizblöcken stehen sich zwischen den Schülerpulten im Weg.
Zum ersten Mal wird hier der vollständig neu bearbeitete «Schweizer Weltatlas» im Unterricht eingesetzt. Und es zeigt sich: Der Atlas ist nicht nur ein dickes, buntes Buch, sondern auch eine Online-Welt. Eine Gruppe beschäftigt sich mit Klimadiagrammen, eine andere erarbeitet mit dem Laptop in wenigen Minuten auf der Grundlage einer «stummen» Schweizer Karte eine Darstellung mit den Hochwasser führenden Flüssen. Am Schluss geht es um den Unterschied von Wetter und Klima und um die unterschiedlichen Ursachen von gefährlichen Naturereignissen.
Der Schweizer Weltatlas liegt in neuer Form vor, Bild: Christoph Ruckstuhl
Eine frische Schweizer Sicht auf die Welt, NZZ, 17.6. von Walter Bernet

Entdeckendes Lernen fördern

Haben Schule und Unterricht im Kampf gegen rechtspopulistische und postfaktische Strömungen im Netz eine Chance, haben sie ihn womöglich noch gar nicht aufgenommen oder ihn bereits verloren?
Schule im postfaktischen Zeitalter, NZZ, 17.6. von Volker Reinhardt

15. Juni 2017

SP will mehr Lektionen für Baselbieter Schüler

Die SP-Fraktion im Landrat ist nicht zufrieden mit der Stundentafel, welche der Baselbieter Bildungsrat für die Sekundarschule verabschiedet hat. Als Ursache dafür hat sie das sogenannte Lektionendeputat ausgemacht. Darunter wird das Total an Lektionen verstanden, die einer Klasse zustehen. Für die Sekundarschule hat der Regierungsrat 42 Lektionen beschlossen. Darauf aufbauend erarbeitete der Bildungsrat eine entsprechende Stundentafel. Nun zeichne sich ab, schreibt die SP-Fraktion, dass diese 42 Lektionen «keine pädagogisch befriedigende Lö- sung» zulassen. Nur mit einer Erhö- hung des Lektionendeputats wäre ein sinnvoller Halbklassenunterricht in den Fremdsprachen möglich; und nur dann käme es nicht zu einem Abbau bei den Fächern Geografie und Geschichte bei gleichzeitiger Stärkung der Naturwissenschaften. Die dringliche Motion verlangt darum eine Erhöhung des Lektionendeputats in der Sekundarschule von 42 auf 44 Lektionen.
Mehr Lektionen für Sekundarschüler, bzBaselland, 14.6.

Unprofessionelle Schulpräsidien

In einer Zeit, in der Bildung unser wichtigstes Gut ist, werden bedeutende Stellen wie das Schulpräsidium mit Leuten besetzt, die weder von Management, Konfliktlösung, Kommunikation oder Pädagogik etwas verstehen. Das ist der eigentliche Skandal. Der Artikel über die Konflikte an vier Zürcher Schulhäusern («Zürcher Schulen im Ausnahmezustand», NZZ 29. 5. 17) ortet das Grundübel in einer verfehlten Führungspolitik von Schulleitern. Zuständig für die Konfliktlösung in solchen Fällen ist ein sogenanntes Laiengremium, die (Kreis-)Schulpflege. Als Aufsichtsbehörde ist sie für alle Anstellungen, Entlassungen und Versetzungen von Schulleitungen und Lehrpersonen an einer Schule verantwortlich – und sie wäre es auch für den Dialog mit Lehrern und Eltern.
Unprofessionelle Schulpräsidien, NZZ, 15.6., Leserbrief von Nicole Schaad

SVP Regierungsrätin setzt zwei Primarfremdsprachen durch

Ihre Augen leuchteten. Es ist der bemerkenswerteste Erfolg der Thurgauer Erziehungsdirektorin Monika Knill in den neun Jahren ihrer bisherigen Regierungstätigkeit. Mit 62 gegen 60 Stimmen hat das Kantonsparlament am Mittwochmorgen in zweiter Lesung die Verschiebung des Französischunterrichts von der Primar- in die Sekundarschule abgelehnt. Es war gelungen, im Vergleich zur ersten Lesung vom 3. Mai sieben Parlamentsmitglieder auf die Seite der Befürworter des Frühfranzösisch zu ziehen. Die SVP-Regierungsrätin hatte sich im Parlament und in zahlreichen persönlichen Gesprächen vehement für die Beibehaltung der zweiten Fremdsprache in der Primarschule gewehrt.
Mutter Courage sichert Sprachenfrieden, NZZ, 15.6. von Jürg Krummenacher

Emotschis sagen doch genug

So so wichtig und, so so traurig!!! Uber das Lehrnen von Fremdsprachen, wird Viel geschrieben, und geredet. Warum eigentlich? Das Grösste Problehm, ist nähmlich das Deudsch an den Schuhlen (und im Leben), das seh ich so. Und Deudsch, dass ist so wichtig, ja. Die Politik haben es nicht leicht. Der Einsatz für Fremdsprachen ist wichtig und kurtzweilig, und wichtig! Wegen dem nationalen Zusammenhallt haben wir den «Sprachenkompromies» dass zwei Fremdsprachen schon in der Primarschuhlen gemacht werden.
Deudsch ist Problehm, bzBasel, 15.6. von Peter V. Kunz

Starke Schule reagiert mit Initiative auf Kürzungen in der Stundentafel

Die Starke Schule beider Basel sammelt ab nächsten Donnerstag Unterschriften für eine neue Initiative. Diese verlangt die Festschreibung des folgenden Satzes im Baselbieter Bildungsgesetz: «An den Sekundarschulen werden die Fächer Geschichte, Geografie, Physik, Chemie und Biologie, sofern sie im Schuljahr in die Stundentafel aufgenommen werden, mit mindestens zwei Lektionen pro Woche dotiert.» Damit reagiere man auf die neue Stundentafel, welche der Baselbieter Bildungsrat jüngst verabschiedet hat, heisst es in der gestrigen Mitteilung des Komitees. Der Bildungsrat möchte ab dem Schuljahr 2018/19 die Fächer Geografie und Geschichte mit 1,5 Lektionen pro Woche sowie Biologie, Physik und Chemie mit einer Lektion pro Woche in der Stundentafel festschreiben. Damit missachte der Bildungsrat den Volkswillen nach der Einzelfächer-Abstimmung vom Juni 2016, so die Starke Schule.
Starke Schule lanciert weitere Initiative, bzBasel, 15.6.

Aufnahmeprüfungen sind fairer als Vornoten

Einige Eltern verhindern, dass ihr Nachwuchs die Mittelschule besucht. Nun werden neue Tests gefordert.
Gehen die falschen Kinder ans Gymi? Wegen Eltern soll es nun neue Tests geben, Aargauer Zeitung, 14.6. von Yannick Nock