Zehn beste Bildungsblogs 2016

Zehn beste Bildungsblogs 2016
"Zehn beste Bildungsblogs für 2016". Auswahl von Exam Time

Die 10 beliebtesten Posts des Jahres 2015

Die 10 beliebtesten Posts des Jahres 2015
Cambridge University Press ELT

Agilience Einstufung Juli 2016

Agilience Einstufung Juli 2016

7. Dezember 2016

Conradin Cramer folgt auf Eymann

In der neugewählten Basler Exekutive folgt Conradin Cramer auf den abtretenden Erziehungsdirekor Christoph Eymann.
"Ich habe das Erziehungsdepartement immer an oberster Stelle genannt", sagt Conradin Cramer
Conradin Cramer neuer Erziehungsdirektor, Basler Zeitung, 7.12.

Nationales Monitoring relativiert PISA

Man kann nicht behaupten, dass die Öffentlichkeit die neusten Pisa-Ergebnisse mit allergrösster Spannung erwartet hat. Zu konstant waren die Resultate der fünf früheren Durchführungen für die Schweiz. Das Hauptproblem unseres Bildungssystems bleibt die hohe Zahl von Schulabsolventen, die am Ende der obligatorischen Schulzeit grundlegende Anforderungen nicht erfüllen. Das bleibt die grosse Herausforderung.
Unschöner Zahlensalat, NZZ, 7.12. Kommentar von Walter Bernet

"Massives Qualitätsproblem"

Die Schweiz schneidet in der Pisa-Studie passabel bis sehr gut ab. Kritisiert wird aber, wie die OECD den Test durchführte. Vergleiche mit früheren Jahren seien nicht mehr möglich, beanstandet der Lehrerverband.
Querelen um die Pisa-Studie, NZZ, 7.12. von Camilla Alabor und Simon Hehli

Die Begegnung mit der 4. Dimension

Als frischgebackener Junglehrer trat ich nicht – wie damals üblich - dem bernischen Lehrerverein bei. Es musste eine richtige Gewerkschaft sein. Ich wurde Mitglied des VPOD und weil es dort keine Lehrer gab, gründeten wir die VPOD-Lehrergruppe. Mit „wir“ meine ich Jean-Michel, Barbara, Markus, Ruedi, Marianne, Sylvianne und wie sie noch alle hiessen. Alles junge, linke Lehrkräfte.
Die Begegnung mit der 4. Dimension, Bieler Tagblatt, 6.12. von Alain Pichard

16 Jahre PISA

Vor 16 Jahren erschien die erste Pisa-Studie. Die Ergebnisse waren auch für die Schweiz ernüchternd – und sie lösten diverse Reformen aus.
An Pisa scheiden sich die Geister, Radio SRF, 6.12.

Übergang am Ende der obligatorischen Schule

Die Publikation des Bundesamts für Statistik beschreibt erstmals sämtliche Übergänge der rund 83'000 Jugendlichen der ganzen Schweiz, die 2012 aus der obligatorischen Schule (Sekundarstufe I oder besonderer Lehrplan) ausgetreten sind. 

Ausstellung "Heimat"

Wir reden aktuell viel über Heimat. Aber was macht Heimat aus? Warum haben wir Angst vor dem Fremden? Welche Grenzen brauchen wir? Und welche Heimat wollen wir? Ab dem 11. März 2017 lädt das Stapferhaus Schulklassen auf eine Heimat-Entdeckungsreise im Zeughaus Lenzburg ein. Die interaktive Erlebnisausstellung wird von einem breiten didaktischen Angebot begleitet und eignet sich für Schulklassen der Sekundarstufen I und II.
Die Ausstellung eignet sich für Klassen der Sekundarstufe I und II. 

Zu früh gejubelt

Kurz nachdem die PISA-Resultate gestern bekannt gegeben wurde, jubelte es durch die Medien: Schweizer Schüler Europameister im Rechnen. Mit ein wenig Abstand, können wir die Resultate nun etwas nüchterner beurteilen. 

Zu früh gejubelt, Kommentar von Urs Kalberer, 7.12.

5. Dezember 2016

Elegant ausgeblendete Lehrplankritik

Der neue Lehrplan sei auf guten Wegen, hiess es in einer Medienmitteilung der Bildungsdirektion vom letzten Freitag. Es ging um eine Befragung zu den Lektionentafeln, welche den interessierten Parteien undVerbänden zur Vernehmlassung zugestellt worden warDie Bildungsdirektion schränkte dabei die Antwortmöglichkeiten stark ein, indem nur Fragen zu den Lektionentafeln gestellt wurden. 
Medienmitteilung des Komitees "Lehrplan vors Volk", 5. 12.

Widerstand als Kompetenz

Wenn Kinder und Jugendliche sich störrisch aufführen, setzen Eltern und Lehrpersonal alles daran, das unangepasste Verhalten zu korrigieren. Neuere Untersuchungen zeigen ­jedoch: Widerstand zu leisten ist auch eine Kompetenz.
Kleine Rebellen, Weltwoche, 30.11. von Allan Guggenbühl 

Jürg Brühlmann tritt zurück

Jürg Brühlmann, der Leiter der Pädagogischen Arbeitsstelle des LCH tritt auf Herbst 2017 zurück. Brühlmann ist Mitglied der Geschäftsleitung des LCH mit beratender Stimme.
Jürg Brühlmann geht in Pension, Bild: LCH
Quelle: LCH

Luzerner Regierung lehnt Fremdsprachen-Initiative ab

Der Luzerner Regierungsrat beantragt dem Kantonsrat, die Gesetzesinitiative «Eine Fremdsprache auf der Primarschulstufe» abzulehnen, da ein Alleingang Luzerns keine Vorteile bringe.
Regierungsrat hält an zwei Fremdsprachen fest, 20 Minuten, 5.12.

4. Dezember 2016

Rechtschreibeprogramme sind kein Ersatz für das Denken

Fehlerreiches Schreiben ist wie Sprechen mit vollem Mund: unanständig und der Verständigung abträglich. Warum trauen sich selbst im Bildungswesen nur noch wenige, diese Liederlichkeit zu bekämpfen?
Fehlerfreies Schreiben ist nicht alles, aber mehr Sorgfalt wäre zu wünschen, Illustration: Peter Gut
"Apostrophitis" und schlimmere Seuchen, NZZ, 2.12. von Urs Bühler

Kompetenzorientierung sorgt für Soldaten

10 Jahre nach der Umstellung auf die „Kompetenzorientierung“ (nach Weinert-/OECD) in Deutschland im Jahre 2005, fällt die Bilanz für die am meisten reformierten Bundesländer vernichtend aus. Das «Musterländle» Baden-Württemberg stürzte 2015 mit Fratton-«Gemeinschaftsschule» völlig ab. Die Zahl der Schulabbrecher und Schulabgänger, die nicht für den Arbeitsmarkt vermittelbar sind, nimmt dramatisch zu.

"Kompetenzorientierung": Schulabbrecher als "Kanonenfutter"? 4.12. von Peter Aebersold

Ganztagesschulen - kein Effekt auf Leistungen

Deutschlands Schulen werden seit 15 Jahren immer häufiger in Ganztagsschulen umgewandelt. Grund für diesen Umbau waren die internationalen Leistungsvergleiche Timss 1997 und Pisa 2000. Obwohl die Ganztagsschul-Forschung der vorausgegangenen Jahrzehnte keine Leistungsverbesserung bei den Schülern festgestellt hatte, legte die rot-grüne Bundesregierung 2002 das „Investitionsprogramm Zukunft Bildung und Betreuung“ (IZBB) auf - mit dem Ziel einer deutschlandweiten Einführung von Ganztagsschulen. Als Vorbilder wurden die Schulsysteme in Skandinavien genannt, deren Schüler bei Pisa damals noch besonders gut abgeschnitten hatten. Allerdings hatte man übersehen: In Finnland endete der Schulunterricht um 13 Uhr, in Schweden zwischen 13.30 und 14.30 Uhr, inklusive Mittagspause. Ein „Mehr“ an Unterrichtszeit war das nicht.
Gleichwohl initiierte die Schröder-Regierung 2003 mit vier Milliarden Euro aus Bundesmitteln den Umbau Tausender Schulen in Ganztagsschulen. Auch die unionsregierten Bundesländer nahmen die Finanzspritze gern mit. 2014 gab es in Deutschland schließlich unter den 42.000 Schulen über 16.000 mit Ganztagsbetrieb; 18 Prozent aller Schüler lernen in gebundenen, 20 Prozent in offenen Ganztagsschulen.
Mogelpackung Ganztagsschule, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 4.12. von Bettina Wiesmann

Unerklärliche Verschiebungen bei PISA-Resultaten

Bei der neuen Pisa-Studie gibt es unerklärliche Resultate. Das wird zu einer Diskussion über die Vergleichbarkeit der Tests führen.
Zweifel an den Resultaten der PISA-Studie, NZZaS, 4.12. von René Donzé

Bessere Verteilung der Lektionen gefordert

Der Bildungsrat hat am Freitag die Ergebnisse der Vernehmlassung zur Zürcher Version des Lehrplans 21 veröffentlicht. Bestärkt fühlen sich die Lehrerverbände in ihrer Kritik an der Lektionentafel: Ein Fingerzeig für den Bildungsrat sei das Resultat, schreibt der Zürcher Lehrerinnen- und Lehrerverband ZLV, und SekZH geht davon aus, dass der Bildungsrat die Lektionentafel entsprechend anpassen werde. «Unter dieser Prämisse steht der Einführung des neuen Lehrplans nichts mehr im Wege», heisst es in der Stellungnahme. Dass diese Aussage sich als richtig erweisen dürfte, zeigen auch die beiden Abstimmungsresultate vom letzten Sonntag in den Kantonen Schaffhausen und Thurgau. In beiden Kantonen mussten die Lehrplangegner unerwartet hohe Niederlagen einstecken.
Gute Karten für Lehrer, NZZ, 3.12. von Walter Bernet

Umstrittene Lohnnachzahlung

Ende Jahr erhalten alle Volksschullehrkräfte, die schon Ende Juli 2011 im Monatslohn angestellt waren, einen halben Monatslohn ausbezahlt. Schön für sie. Weniger schön für die Gemeinden, die 80 Prozent davon zahlen müssen. Paradoxerweise handelt es sich bei der überstürzt verfügten Massnahme um eine Art präventive Sparübung der Zürcher Regierung – eine Sparmassnahme, über die sich die Gemeinden allerdings ziemlich aufregen, obwohl auch sie dadurch längerfristig Kosten sparen.
Kurzfristige Massnahme stösst bei den Gemeinden auf Widerstand, Bild: C. Ruckstuhl
Vom Kanton überrumpelte Gemeinden, NZZ, 3.12. von Walter Bernet

3. Dezember 2016

Lehrerverbände fordern bessere Integration der Familien

Immer mehr Schulkinder haben einen Migrationshintergrund. Lehrerverbände fordern deshalb den vermehrten Einbezug ausländischer Eltern in den Schulalltag und eine bessere Durchmischung im Lehrerzimmer. Zwischen der heutigen Realität der Kinder und den Erfahrungen der politischen Entscheidungsträger bestehe eine beträchtliche Kluft. Das schreiben der Dachverband Lehrerinnen und Lehrer Schweiz und sein Westschweizer ­Pendant SER in einer gestern ­veröffentlichten Mitteilung.
Quelle: sda, 3.12.

Zürcher Bildungsdirektion zieht positive Bilanz

Nach der Vernehmlassung, die von April bis September dauerte, zieht die Bildungsdirektion in einer Medienmitteilung vom Freitag eine positive Bilanz: Die Inhalte des Zürcher Lehrplans 21 seien bestätigt worden.
Zürcher Lehrplan 21 stösst auf Zustimmung, Zürichsee Zeitung, 2.12.

Vorbehalte bei der Lektionentafel des Zürcher Lehrplans 21

Die Vernehmlassung zum Zürcher Lehrplan 21 ist ausgewertet. Die Rückmeldungen zeigen, dass der Inhalt des neuen Lehrplans auf Zustimmung stösst, wie die Bildungsdirektion mitteilt. Vorbehalte gibt es insbesondere zur Lektionentafel.
Kritik an Lektionentafel des Zürcher Lehrplan 21, toponline, 2.12.

Bericht zur Volksschule Uri

Der Bericht erwähnt, dass das Wahlpflichtfach Italienisch von knapp einem Viertel der 5./6. Klässler gewählt wurde. 
Bericht zur Volksschule über das Schuljahr 2015/16, Erziehungsdepartement Uri, 2.12.

Plotke: Leistungen werden laufend abgebaut

Im Interview mit dem Schulrechtsexperten Herbert Plotke* geht es um das Schulrecht von gestern, heute und morgen. In seinem Standardwerk "Schweizerisches Schulrecht" lässt er keine Rechtsfrage im schulischen Bereich offen — und in diesem Interview keine Frage unbeantwortet. 
Es gibt deutlich mehr Beschwerden als früher, Bild: Schulinfo Zug
Schule und Recht - Interview mit Herbert Plotke, Schulinfo Zug, 30.11. von Denise Buxtorf-Otter

Pädagogik der Menschlichkeit statt der Verwendbarkeit

Eusebio kämpft seit Jahren gegen die Einführung des Lehrplanes 21, zusammen mit einem Team aktiver Gleichgesinnter. Es herrscht Einmütigkeit, der laufende Zustrom weiterer Engagierter sorgt für gute Stimmung – dann kam die kalte Dusche aus den Kantonen Thurgau und Schaffhausen nach den dort massiv verlorenen Abstimmungen gegen den LP21.
Das Volk hat immer Recht! Wirklich?  Medien-Panoptikum, 3.12. von Eusebio (Vorveröffentlichung)

Pausenaufsicht abschaffen?

Besuch in einer Montessori-Schule in Berlin. Auf dem grossen Schulareal tummeln sich mehrere Hundert Schüler und Schülerinnen der Grund- und Oberstufe und Oberschule. Jüngere Kinder spielen Fang mich, andere Verstecken oder Ball­spiele; zwei Knaben raufen sich, Mädchen stehen schwatzend zusammen und ein paar Jungen üben sich in Kickboard; während auf dem Platz Fussball gespielt wird, chillen einzelne Schüler für sich allein. Doch wo ist die Pausenaufsicht? Die Schulleiterin lächelt mich fast mitleidig an: Die braucht es bei uns nicht! Die Schüler würden selber für Ordnung sorgen. Sie fordert mich auf, einen Schüler zu wählen, der mir alles erklärt. Ich entscheide mich für einen Jungen, der einen leicht arroganten Eindruck macht. Seine Führung und Erklärungen beeindrucken: Offensichtlich sind sie verantwortlich, reagieren bei Problemen und schlichten bei Streitigkeiten. Sie machen das ohne genaue Anweisungen, offizielle Friedensstifter oder detaillierte Vorgaben. Die Rolle der Lehrer beschränkt sich auf periodische Gespräche über das Geschehen auf dem Pausenplatz.
Pausenaufsicht abschaffen, Basler Zeitung, 2.12. von Allan Guggenbühl